Polarity - Massage

klick/Logo
minimieren
maximieren


Polarity

Monade Monade Monade Monade
Polarity...

beschreibt die Beziehung von sich ergänzenden Gegensätzen (Polaritäten) und deren Einheit.

ist eine Methode, die auf der Beziehung von sich ergänzenden Gegensätzen und deren Einheit basiert. Sie ermöglicht Körper, Geist/Seele und Lebensenergie von Blockierungen zu befreien und so gesünder, reifer und ausgeglichener zu werden. Die Lebensenergie, die alles was existiert durchströmt, ist ein wichtiges Arbeitsfeld von Polarity. Polarity beinhaltet Energiemassagen und mannigfaltige Übungen.

Der Kern von Polarity ist die Erkenntnis, daß alles was wahrnehmbar ist, jeweils ein ergänzendes Gegenstück, eine Polarität hat. Ist die Bewegung zwischen sich ergänzenden Polaritäten frei von Verspannungen oder Lebensmustern, nimmt man sich als Einheit wahr.

Diese Polaritäten/Lebensaspekte haben verschiedenste Beziehungen zueinander wie: spannungsvoll, harmonisch, unterstützend, blockierernd, frei fließend...

Blockierungen im Austausch der Polaritäten im Menschen und seiner Umgebung legen die Grundlage für eingeschränkte Gesundheit und Verspannungen, für Unbewusstheit und Konflikte, verminderte Wesensentfaltung und Vieles mehr.

Polarity unterstützt nun mit Massagen und mannigfaltigen Arbeitstechniken das Lösen von Blockierungen in der Dialektik der Polaritäten und in den Bereichen Energie/Körper/Geist/ Seele/Umfeld, um so als ganzer Mensch harmonischer zu werden. Eine Harmonie, die auf dem spannungsvollen Gleichgewichtsspiel des Lebens basiert.

Vollständiger Energiefluss geht einher mit einem sich als Einheit erleben.



Polaritäten - und ihre Einheit

Gegenstücke eines geteilten Ganzen.
Sie gehören zusammen,
Yin und Yang
das Eine kann nicht ohne das Andere existieren
sie sind immer Wandlung
sie ergänzen sich
sie reiben sich
sie gehen ineinader über
ihre Beziehungsarten - so Vielfältig wie das Leben selber

und das Nichtpolare?
Nicht denkbar, nicht greifbar,
ist da wenn "es" nicht blockiert ist
daVinci
die Praxis

in der 80-jährigen Geschichte von Polarity wurden verschiedene Arbeitstechniken von Polarity Therapeuten entwickelt. Vielfältiges Wissen aus Medizin, Psychologie, Körperarbeit, Esoterik fließt in Polarity mit ein, der Kern der Methode bildet aber das Verständnis von Polaritäten und ihrer Einheit.

Polarity ist ein von Natur aus offenes System, daß sich nicht über äußere Techniken oder Wissen fest definiert. So liegt eine stete Weiterentwicklung der Arbeitsmethoden ganz
in der Natur dieser Methode.


Es entstanden neben der wichtigen energetischen Massage, osteopathische Techniken, manuelle Massagen, Ernährungsberatungen, Bewegungen und Haltungen nach energetischen Gesichtspunkten, Achtsamkeitsübungen, Meditationen und mentale Übungen.

Alles im Hinblick Ungleichgewichte und Blockierungen in ihren polaren Ausprägungen zu verstehen, auszugleichen und zu lösen. Und so kann sich Raum für mehr Gesundheit, für das Wesentliche, für das "das bin ich" öffnen.

Caduceus
Geschichte

Die ganzheitliche "Polarity-Therapie"wurde von Randolph Stone (1890 - 1981) in den 1930er Jahren in Amerika begründet. Stone studierte Naturheilkunde, Chiropraktik unf Osteopathie. Doch er wollte die Ursache finden für Krankheit und Heilung. So reiste er nach Asien und Europa und studierte dort die traditionellen "Lehren des Lebens und Heilens". Er lernte viel über Ayurveda, asiatische Medizin und alte europäische Heiltraditionen.

Die Essenz:
Es gibt eine Lebensenergie, die allem zugrunde liegt. Eine Energie, die in stetem Fließen ist zwischen dem Kern des Seins und der Vielfalt von äußeren Erscheinungsformen. Die Energie (mit allen Erscheinungsformen) fließt zwischen gegensätzlichen Polen (+/-), dadurch der Name Polarity. Eine fließende Energie reinigt sich von selber, ist Grundlage für Gesundheit und seelische Balance. Blockierte Energie ist wiederum die Grundlage für Kranheiten und Unausgeglichenheit.

Die Synthese seines Wissens:
Die Polarity Therapie. In diese intergrierte er zum Einen sein umfassendes Wissen, zum Anderen entwickelte er auf den Grundsätzen von Polaritäten eigene Energiemassagen, manuelle Massagen, Übungen (Polarity-Yoga), eine Ernährungslehre und betonte die Wichtigkeit von der inneren Achtsamkeit.


Polarity-Körperenergiearbeit
nach Wilfried Teschler

Wilfried Teschler hat die Erkenntnis der Gesetzmäßigkeiten der Polaritäten und die "Polarity-Massage" aufgenommen und weiterentwickelt, und genau genommen eine neue Polarity Richtung begründet. Wissen und Erfahrungen aus Psychologie und Körperarbeit wurden genauso integriert wie Wissen über Menschsein ohne einengende Lebensmuster. Viele neue Übungen sind unter seiner Hand entstanden: Mentale Übungen, Körperhaltungen, Bewegungen, Arbeit mit Farben und Malen.


weitere Entwicklungen

Polarity ist eine Methode, die von ihrer Natur her offen für Neuentwicklungen ist. So gibt es viele Therapeuten, die Polarity in ihre Arbeit integrieren und einen eigenen Stil entwickeln.

Verständnis von Polaritäten ist zeitlos

die Prinzipien von Polaritäten und ihrer Einheit findet man in vielen Völkern und Kulturen.
Nicht nur in ganzheitlichen Heilmethoden. Das Verständnis der Beziehungen von zusammengehörenden Gegenstücken findet man in vielen Lebensbereichen: Naturwissenschaft, Technik, Politik, Wirtschaft, Soziologie, Philosophie, Psychlogie.


Heraklit

"denn es gäbe keine Harmonie, wenn es nicht hoch und tief gäbe, und kein Lebewesen, wenn nicht die Gegensätze weiblich - männlich wären"

Übungen aus der Polarity Arbeit
    hier finden Sie zwei Beispiele für einen ersten Eindruck der Polarity Arbeit mit Übungen.
Energie Haende
die Energie an den Händen

Das ist die Grundübung zum Erspüren der Energie die zwischen Polaritäten fließt

Mit dieser Übung können Sie die "Lebensenergie" erstmal kennenlernen. Es ist die Energie, die zwischen 2 Polaritäten - hier rechte und linke Hand - wahrnehmbar ist. Vielleicht bemerken Sie sofort "etwas", vielleicht dauert es, bis sie "etwas" spüren. Mit dieser Energie wird bei der Polarity-Massage massiert.

Die Übung können Sie im Stehen oder Sitzen ausführen. Schütteln sie die Hände vor Beginn, das verstärkt den Energiefluss. Atmen Sie während der Ausführung ruhig und tief.

Halten Sie Ihre Hände vor dem Körper in Brusthöhe, die Handflächen gegeneinander im Abstand von ca 20cm. Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf die Hände und den Raum dazwischen. und beobachten einfach was Sie wahrnehmen. Bleiben Sie einige Minuten in der Haltung und folgen ihren Wahrnehmungen.

Fühlen sich ihre Hände anders an? Nehmen Sie etwas zwischen Ihren Händen wahr? Verändert sich Ihr Körpergefühl? Verändert sich Ihre Atmung? Verändert sich die Wahrnehmung der Umgebung?

Sie spüren bei dieser Übung den Energiefluss zwischen den Händen und die Wirkung davon. Oft wird ein Kribbeln, ein Wärmegefühl, eine Art Anziehung registriert. Manche spüren oder sehen "irgendwie" Energie zwischen den Händen fliessen. Meist ist auch das Allgemeinbefinden danach besser, da durch das bewusste Wahrnehmen der Bioenergie, diese sich insgesamt verstärkt.

Variationen: Bewegen Sie die Hände aufeinander zu, voneinader weg oder machen kreisende Bewegungen. Was bemerken Sie dabei? Ein Partner bewegt seine Hand einige Male zwischen Ihren Händen und verweilt dann dort. Verändert sich was? Vertiefen Sie bewusst den Atem und werden dann oberflächlicher. Was stellen Sie fest? Versuchen Sie das Ganze auch in verschiedenen Zeiten und Räumen. Gibt es Unterschiede?

Wurzeln
Wurzeln

Diese Übung tut jedem Menschen gut. Sie berührt die Polaritäten Mensch - Erde und Mensch - Umgebung. Bei dieser Übung lassen Sie "Wurzeln" aus Ihren Füssen in die Erde wachsen. Genauer gesagt, Sie visualisieren Ihre Wurzeln in der Erde - Sie nehmen die Energie der Wurzeln bildlich wahr. Die Wurzeln des Menschen sind ein spiegel- bildliches Abbild seiner Persönlichkeit. Die Um- gebung der Wurzeln steht für das Lebensumfeld.

Die Übung können Sie beliebig lange machen, erfahrungsgemäß sinnvoll sind ca. 15 Minuten. Achten Sie auch darauf, dass Sie in dieser Zeit nicht gestört werden.

Stehen Sie aufrecht und locker auf dem Boden. Die Beine etwa schulterbreit. Achten Sie während der Übungsausführung immer wieder auf ruhige und kräftige Bauchatmung. Richten Sie nun Ihre Aufmerksamkeit auf Ihre Füße. Nehmen Sie Ihre Fußsohlen von innen wahr und lassen Sie Wurzeln aus diesen wachsen. Das mag Ihrem rationalen Verstand seltsam vorkommen, aber probieren Sie es einfach. Lassen Sie sich dafür die Zeit, die Sie brauchen, damit die Wurzeln ihre momentane Größe erreichen.

Sie können bei der Übung die Wurzeln als Gesamtheit betrachten oder einen für Sie wichtigen Teilbereich auswählen. Auch sind die folgenden Anregungen Ideen, um die Übung detaillierter auszuführen. Entscheiden Sie selber, was davon wann und wie ausführlich am sinnvollsten ist.

Betrachten Sie jetzt Ihre Wurzeln und deren Umgebung genau und ohne Wertung. Welche Art von Wurzeln sehen Sie? Dicke oder Dünne, Pfahlwurzeln oder kleine Faserige? Wie groß sind sie? Welche Farbe haben sie? Sind sie gesund, oder gibt es geschwächte Bereiche? Sehen Sie etwas Fremdartiges, was nicht zu unserer gängigen Vorstellung von Wurzeln passt? Oder nehmen Sie gar nichts wahr? Dann ist dieses "Nichts" Ihre momentane Wahrnehmung. Versuchen Sie dann dieses „Nichts“ zu spüren oder bleiben Sie einfach mit Ihrer Aufmerksamkeit bei den Fußsohlen und dem Raum darunter.

Wie fühlt sich das an, was sie da sehen? Fallen Ihnen Worte dazu ein? Können Sie es genau benennen? Gibt es eine Bewegung oder einen Ton, die dazu passen? Oder fällt Ihnen eine Begebenheit aus Ihrem Leben dazu ein? Achten Sie darauf, ob die Beschreibung genau trifft. Fühlt sich der Bereich genug verstanden? Oft zeigt er sich bei aufmerksamer Betrachtung noch genauer.

Gibt es etwas, was die Wurzeln brauchen? Geben Sie den Wurzeln was diese brauchen. Was benötigen die Wurzeln für ihr weiteres Wachstum? Haben die Wurzeln eine ihnen gemäße Umgebung?

Können Sie verstehen, was das Wahrgenommene in Ihrem Leben bedeutet? Einiges wird Ihnen vielleicht sofort klar sein und einiges vage und unverstanden bleiben. Möglich, dass es im Laufe der kommenden Zeit verstanden wird. Und vieles entwickelt und löst sich auch ohne intellektuelles Verständnis. Es kann auch sein, dass sich während des Betrachtens etwas ändert. Ein alter Zustand sich löst. Wie fühlt sich das Neue an? Verweilen Sie dann eine Weile bei dem Neuen.

Wenn sie genug Informationen gesammelt haben, beenden Sie die Übung, indem Sie langsam wieder ins normale Alltagsbewusstsein zurückkehren. Sie können dazu auch einige tiefe Atemzüge machen und ein paar Schritte gehen.